50mm f/1.8 oder f/1.4

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • 50mm f/1.8 oder f/1.4

      Hallo & guten Morgen zusammen,

      in meinem Vorstellungsthread ist der Keim für die erste, kurze Diskussion gelegt worden:

      Ist der Unterschied zwischen der 1.4er und der 1.8er Festbrennweite wirklich so gravierend, dass es sich definitiv lohnt den entsprechend längeren Zeitraum zu sparen?

      Und an die mit dem 1.4er Erfahrenen unter Euch: ich habe gelesen, dass es ab und an Probleme und daraus folgend zu Schäden mit dem Motor geben soll, wenn das Objektiv quasi ständig auf dem Body verbleibt (Haupt-Quelle Amazon-Rezessionen). Was sagt Ihr dazu?

      Mit besten Grüßen & vielem Dank - Jörg...der jetzt bei Sauwetter 8 m³ Brennholz verstauen muss :crying_1:
      Liebe das Leben! *** Ich mache die Bilder, nicht die Kamera.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von steppenkojote ()

    • Ich habe vom 1.8 auf das 1.4 gewechselt. Auf Grund der schlechten Möglichkeit der Justierung. An meiner 500D war das 1.8 Knackscharf, an meiner 60D hat es nicht gepasst.
      Die Problematik mit dem Fokusmotor beim 1.4er kann man mit einer GeLi die dauernd drauf ist, umgehen.

      Der AF des 1.4 ist schneller und Leiser.
      Die Justierung, falls es nicht passt, ist beim 1.8er wesentlich aufwendiger.

      Ich bereue den Wechsel nicht, aber das 1.8 ist durch das P/L immer eine Empfehlung.
      Die BQ ist bei beiden Super!
      LG
      Horst


      EOS 60D + BG | Canon 24-105 f4 L | Canon 50 f1.4 | Tamron 70-300 f4-5.6 VC USD | SL 430 EXII
      Mein Flickr Meine HP
    • IndianSpirit schrieb:

      .... Auf Grund der schlechten Möglichkeit der Justierung. ....!

      Hm... habe ich in den letzten Jahren irgendwas verpasst? Zu meinen Analogzeiten mit A-1 und AE-1 Programm, hatte ich ja einige FD Objektive durch - da musste nix justiert werden. Warum um alles in der Welt müssen Objektive justiert werden? Wenn der Hersteller ordentlich arbeitet (und bei Canon gehe ich mal davon aus), haben Objektive zu funktionieren.... :confused_1:
      EOS 400D - EF-S 10-22mm f/3.5-4.5 USM, EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM, EF 100mm f/2.8L IS USM Macro,
      EF 70-300mm 1/4-5,6 IS II USM, EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM
      EOS 400D - EF 28-135 mm f/3.5-5.6 IS USM
    • Udo2009 schrieb:

      Wenn der Hersteller ordentlich arbeitet

      Genau, das ist das hüpfende Komma. :wink_1:
      In der Regel sind Objektive auch in Ordnung.

      Eine Aussage, die ich von einer CPS-Werkstatt bekommen habe, gebe ich gerne (ohne Gewähr auf Richtigkeit) weiter.
      "Objektive werden in einer gewissen Toleranz als scharf abbildend verkauft. Normalerweise ist diese Toleranz in Ordnung.
      In speziellen Fällen, liegt der Schärfe aber am Rand der Toleranz. Der eine Nutzer merkt es, der andere aben nicht.
      Bei einer Überprüfung, so die Firma, wird das Objekt aber richtig, in einem ganz engen Feld justiert. Die Fertigungstoleranz,
      die Canon als i.O. angesehen wird, wird dabei nicht berücksichtigt."

      Mir selbst ist auch so ergangen. Ein Objektiv, was eigentlich so weit in Ordnung war, wurde während der Garantiezeit der Kamera
      mit eingeschickt, m.d.B. um Überprüfung.
      Telefonische Nachricht des Technikers, "Das Objektiv war in Ordnung, wir haben es aber feinjustiert."

      Und in der Tat, das Objektiv war besser als vorher.

      Zum Thema analoge Zeiten....Kein Film kann/konnte so fein auflösen, wie die heutigen Sensoren. Daher kann/konnte man mit "mittelmäßigen" Linsen auch sehr gute Ergebnisse abliefern.

      Gruß
      Rolf
      Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka)
    • Rolf_B schrieb:

      ....Kein Film kann/konnte so fein auflösen, wie die heutigen Sensoren. Daher kann/konnte man mit "mittelmäßigen" Linsen auch sehr gute Ergebnisse abliefern.

      Nur mal zur Klarstellung... die Canon FD-Objektive waren keinesfalls "mittelmäßig"...
      EOS 400D - EF-S 10-22mm f/3.5-4.5 USM, EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM, EF 100mm f/2.8L IS USM Macro,
      EF 70-300mm 1/4-5,6 IS II USM, EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM
      EOS 400D - EF 28-135 mm f/3.5-5.6 IS USM
    • Wo habe ich das geschrieben ?
      Mein Hinweis bezog sich auf mittelmäßige Objektive....Da weder ein "f" noch ein "d" drin.

      Aber um mal dabei zu bleiben, FD-Bajonett wurde vom EF-Bajonett abgelöst.... Und es gibt auch mittelmäßige EF Objektive.
      Daher meine Vermutung, dass es auch bei FD mittelmäßige Objektive gab, da es auch dieser Zeit schon L-Objektive gab.

      Gruß
      Rolf
      Jeder, der sich die Fähigkeit erhält, Schönes zu erkennen, wird nie alt werden. (Franz Kafka)
    • Ich denke, dass "L" oder nicht "L" nichts mit "Mittelmäßigkeit" zu tun hat.
      Damals gab es das 50 mm 1:1.4 als "normales" FD-Objektiv. Dann gab es das 50 mm 1:1.2 als "L"-Objektiv mit asphärischer/n Linse/n. Das ist einfach nur deswegen eingeführt worden, weil bei den superlichtstarken Objektiven die Strahlengänge doch schon sehr den Rand der Linsen berührten und das Brechungsverhalten korrigiert werden musste.
      Weder das eine oder andere Objektiv waren mittelmäßig. Bei 50 mm 1:1.4 war es eben nicht nötig, eine asphärische Linse einzubauen.
      EOS 400D - EF-S 10-22mm f/3.5-4.5 USM, EF-S 18-135mm f/3.5-5.6 IS STM, EF 100mm f/2.8L IS USM Macro,
      EF 70-300mm 1/4-5,6 IS II USM, EF 100-400mm f/4.5-5.6L IS II USM
      EOS 400D - EF 28-135 mm f/3.5-5.6 IS USM